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 Nocturnii RPG Chronologie

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Der Harlekin
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BeitragThema: Nocturnii RPG Chronologie   Mi Mai 26, 2010 1:43 pm

01.12.2008 14:53

Beginn

Am Rande eines Systems mit einem lebensfreundlichen Einzelstern, pflügt ein gigantisches Schiff durch eine Deuteriumnebel-Formation.
Das Design ist fremdartig für ein von Menschenhand erbautes Schiff. Die Außenhülle ist in roten und schwarzen Tönen gehalten und die Warpgondeln sitzen an flügelförmigen Aufbauten die, anders als bei Schiffen romulanischer Bauart, nicht an Schwingen von Vögeln, sondern eher an Fledermausflügel erinnern.
Majestätisch gleitet das Schiff auf einen Kurs, der es direkt zum dritten Planeten dieses Systems bringen wird.

Auf der Brücke, in schummrigen Licht von gedimmten Leuchtleisten die in Decke und Wände eingelassen sind und ein leicht rötliches Licht abgeben, tritt der Kom-Offizier mit einem Datapad in der Hand an den Sessel des Kapitäns.

Der Offizier wusste das er kaum ein Geräusch verursacht und das Podest des Käpitän's von der dem Stuhl abgewandten Seite betreten hatte.
Trotzdem streckte sein Vorgesetzter eine bleiche Hand mit langen Fingernägeln aus und lies sich das Pad reichen.
Lange weiße Haare umrahmten das kantige Gesicht mit den stechenden Augen, die nun über den Text flogen.
Nach kurzer Zeit hob der Kapitän den Kopf und sah seinen Offizier direkt an.

''Hmmm, Perfekt. Wann haben wir diesen Hilferuf empfangen Frederick?''
''Vor 10 Standardminuten, Sir. Wie sie befohlen haben sind wir sofort auf Kurs gegangen.''

Der Kapitän gab dem Offizier das Pad zurück und befahl ihm noch, den anderen Schiffen eine Nachricht zuzusenden, in der sie aufgefordert wurden sich bereitzumachen das System ebenfalls anzusteuern.

Allister de Myotis, Kapitän des Generationenschiffes des Klan Myotis sah seinem Kom-Offizier nach und richtete seinen Stuhl anschließend auf den Bildschirm auf dem das angesprochene System, unscheinbar, zwischen großen Nebelansammlungen glitzerte.
Er lächelte und offenbarte zwei übergroße Eckzähne die wie zwei weiße Dreiecke seine blassen Lippen in drei Stücke zu teilen schienen...


Zuletzt von Der Harlekin am Mi Jul 07, 2010 6:24 pm bearbeitet; insgesamt 6-mal bearbeitet
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Der Harlekin
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BeitragThema: Re: Nocturnii RPG Chronologie   Mi Mai 26, 2010 1:46 pm

05.12.2008 17:57

Ein Angebot

John Carter, der gewählte Anführer der kleinen Kolonistenschar, saß in seinem provisorischen Büro hinter dem Frachtcontainer der ihm als Schreibtisch diente.
Er musterte die beiden Botschafter eingehend die vor kurzem mit einem Shuttle und einer Ladung Versorgungsgüter aufgetaucht waren.
Carter war bei weitem kein ''kleiner'' Mann aber gegenüber diesem bärtigen Riesen auf der anderen Seite des Tisches sah er fast schmächtig aus. Das schien wohl irgendeine Art Leibwächter zu sein, der Botschafter selbst besichtigte noch ihre in der Entstehung begriffene neue Siedlung.
Er beschloss die Gelegenheit zu nutzen und sich ein bisschen über seine Gäste zu informieren.

Carter:
Nun wir danken ihnen für ihre Hilfe. Wir hätten nicht gedacht das überhaupt ein Schiff innerhalb der nächsten Monate in die Reichweite unseres...behelfsmäßigen Notrufsenders kommt. Mein Name ist John Carter, mit wem habe ich die Ehre?

Großer Mann:
Freut mich deine Bekanntschaft zu machen John Carter. (Die Stimme Klang als würde ein Bergwerksschacht einstürzen)
Ich bin Brollin, Sohn von Pirko aus der Servantesfamilie Balthasar.
Einen schönen Planeten habt ihr euch da herausgesucht. Irgendwo ein Anzeichen von Bildschönen Amazonen?
Har har har.

Ah einer von der Sorte, dachte Carter. Ein Mann fürs grobe, ein ''Macher''.
gut mit solchen Leuten kannte sich der ehemaliger Frachterkapitän aus.

Carter:
Ha, nur welche mit zu vielen haaren auf den Zähnen schätze ich. Eine verdammte Brut von blutrünstigen Raubtieren mit Hunger auf Blut. Haben viele von uns getötet und wir haben kaum Waffen.

Brollin:
Interessant, ich hätte mir zweimal überlegt ob ich mein Lager auf solch einem Planeten aufschlage. Die Einheimische Fauna sollte doch wenigstens zu Bewältigen sein für einen Haufen Bauern.
Har har.

Moment mal, das war jetzt aber ein Schlag unter die Gürtellinie. Ich hätte nicht mal gedacht das dieser Bär die Bedeutung des Wortes Fauna kennt.

Carter:
Wir haben,
natürlich haben wir die Oberfläche gescannt. Aber da war nichts von diesen Biestern zu erkennen gewesen. Wir vermuten, das heißt Randall vermutete das sie vielleicht in Höhle leben. Die Gesteine hier haben eine starke Ausstrahlung, das könnte die Scanner getäuscht haben.

Brollin:
Wo ist dieser Randall jetzt?

Carter:
Er war eines der Opfer, wie fast die gesamte Crew des Kolonisationsschiffes. Nur die Kolonisten selbst und ein paar von uns die wissen wie ein Raumschiff funktioniert sitzen ohne adäquate Verteidigungsmöglichkeiten mit diesen blutdürstigen Monstern hier fest.

Brollin:
Nun, aber jetzt sind wir ja da. Wir sorgen dafür das ihr hier wieder sicher siedeln könnt. Prach'wscha!

Die Tür öffnete sich und der Botschafter, ganz in einen schwarzen Körperpanzer gehüllt, betrat das Büro. Er durchquerte den Raum und setzte sich neben Brollin auf den freien Stuhl, na ja Kiste. Die Beiden waren wie Tag und Nacht. Brollin auf der einen Seite war riesig, mit einer Brust wie ein Fass und Armen die aussahen als könnten sie Duranium verbiegen. Seine Haut war blass wie bei vielen Raumfahrern die nicht genügend Zeit oder Lust aufbrachten die Solarien zu besuchen. Aber ein gesunder Vollbart und die Narbe auf der Stirn hatten Carter dazu veranlasst diesen Menschen intellektuell zu unterschätzen. Das würde nicht wieder vorkommen schwor er sich.
Auf der anderen Seite war der Botschafter schmal und dünn. Sein Anzug bedeckte jeden Quadratzentimeter seiner Haut und der Helm mit dem geschwärzten Visier reflektierte die Deckenbeleuchtung des Raumes.

Botschafter:
Können sie bitte das Licht dimmen werter Herr. Ich muss zugeben das es mir ein wenig zu gell ist.

Carter stand auf und ging zu der Konsole an der hinteren Raumwand.
Verdammt als nächstes würde er Cholter bitten das verflixte Sprachinterface zum laufen zu bekommen. Er hatte keine Lust mehr bei jeder Gelegenheit durch den halben Raum gehen zu müssen.

Als er wieder an seinem Platz saß begann der Botschafter die Verschlüsse seines Helmes zu öffnen, nahm ihn ab und drückte Brollin das Objekt in die Hand.

Botschafter:
Ah, schon viel besser. Unter diesem Ding kommt mir die Welt immer so unwirklich vor.
Entschuldigen sie mein rüdes Verhalten werter Mensch. Mein Name lautet Xeno'phane's, Primär vom Clan der de Myotis. Ich bringe Botschaft von meinem Herrn dem Hohen Rat und Reinblut Anaximander de Myotis. Wir haben euch ein Angebot zu machen.

Der Botschafter war ein sehr dünner Mann. seine Wangen waren eingefallen und seine haut war fast durchscheinend. Die kurzen Haare schlohweiß und die Pupillen seiner Augen leuchteten golden.
Ein Albino, mit goldenen Augen, dachte Carter. Er lächelte.
Xeno'phane's lächelte ebenso und offenbarte ein Paar spitze Zähne.
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Der Harlekin
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BeitragThema: Re: Nocturnii RPG Chronologie   Mi Mai 26, 2010 1:48 pm

07.12.2008 11:29

Alpträume

Carter stand zusammen mit einer Delegation der Nocturnii auf einem Hügel am Rand eines weiten Sumpfgebiets. Dieser, im Osten der Ansiedlung gelegene, Morast war nach Bobachtung einer der mutigeren Kolonisten eines der Gebiete in denen sich die grauen Reißer, diesen Namen hatten sie inoffiziell von den Siedlern erhalten, zusammenrotteten bevor sie loszogen um Beute zu machen.
Er hatte ein ungutes Gefühl, sich so kurz vor der Abenddämmerung auf einem solch hervorgehobenen Platz in der Nähe dieser Viecher aufzuhalten.
Man sah ihm sein Unwohlsein wohl an, denn einer der Vampire, Carter konnte das immer noch nicht glauben, sah zu ihm herüber und trat dann an seine Seite.
''Ist ihnen nicht wohl, Freund?''

Carter musterte diesen Paradiesvogel nun schon zum wiederholten male. Brollin hatte ihn als den Harlekin vorgestellt als er überraschend aufgetaucht war.
(Es war dem Kolonistenanführer nicht entgangen das seine Beiden ursprünglichen Gäste diesen Kerl wohl nicht ausstehen konnten.)
Und genau so sah auch sein Erscheinungsbild aus.
Ein vollkommen weiß geschminktes Gesicht mit schwarzem Lippenstift und nachgefahrenen Augenbrauen. Auf dem Kopf eine&.Narrenmütze mit drei Zipfeln und ein Kostüm das so überladen mit schreienden Farben war, dass es unangenehm war den Harlekin anzusehen.
Anders als die restlichen Nocturnii hatte er keinen schwarzen Panzer nebst Helm um sich vor dem Sonnenlicht zu schützen, das nach eigener Aussage, nicht zu ihrem sofortigen Tod führte jedoch auch auf Grund des Albinismus sehr schmerzhafte und ungesunde Auswirkungen hatte.
Der Harlekin trug nur weiße seidene Handschuhe und einen ausladenden schwarzen Sonnenschirm, den er immer zwischen sich und die untergehende Sonne hielt.

''Ich kann mir schönere und vor allem sicherere Orte vorstellen an denen ich mich um diese Zeit aufhalten könnte.'', antwortete er.
''Keine Sorge. Jetzt sind wir ja da um unseren menschlichen Freunden zu helfen ihre Alpträume zu bekämpfen.''
Als ob er mit einem Kind sprechen würde, Carter war schon fast beleidigt.
Ja und du gehörst zu diesem Alptraum!
Laut sagte er:
''Ich weiß immer noch nicht wie fünfzig von euren Leuten ohne schwere Bewaffnung gegen diese Viecher vorgehen wollen. Ich habe sie in Aktion erlebt und ich sehe nur Klingenwaffen. Seid ihr euch so sicher?''

Der Harlekin betrachtete sich in einem kleinen Handspiegel, darauf bedacht nicht die langsam hinter dem Horizont verschwindende Sonne in sein Gesicht zu lenken.

''Ich hätte einen anderen Farbton für die Lippen wählen sollen. Er passt nicht zu meinem Kragen.''
Er legte den Kopf mal auf die eine und mal auf die andere Seite dann schüttelte er den Kopf.

Carter atmete einmal tief durch und setzte dann zu sprechen an:
''Ich....

''Ah, endlich.''

Die Sonne war hinter dem Horizont verschwunden und die Farben verblassten zu einem einheitlichen grau.

Die restlichen Nocturnii entledigten sich ihrer Helme und anderer Schutzkleidung. Weiße Haare wehten im aufziehenden Wind als fünfzig dunkle Gestalten ihre Schwerter zogen und sie kreisen ließen um sich aufzuwärmen.

''Sie fragten ob sie nur ihre Schwerter benutzen wollten nicht wahr? Nun jeder von ihnen hat noch einen Handphaser. Fall ihnen der Nahkampf zu langweilig wird.''

Ohne ein Geräusch zu verursachen glitten fünfzig schemenhafte Gestalten mit geschwärzten Klingen den Hügel hinab und drangen in den Sumpf ein.
Kurze Zeit später erklangen erste grauenhafte Geräusche.

So viel zu Alpträumen, dachte Carter.
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Der Harlekin
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BeitragThema: Re: Nocturnii RPG Chronologie   Mi Mai 26, 2010 1:52 pm

13.12.2008 18:15

Was hat er vor?

Einige Zeit vor der Säuberung der Sümpfe von Nocturnis, auf einem Schiff in der Nähe des Systems:

Der Raum war groß und ganz in Schwarz gehalten. Mit den rauchenden Kerzen, in den metallenen Haltern an den Wänden und den Bahnen aus schwarzem Samt konnte man fast vergessen das man sich an Bord eines Raumschiffes befand und nicht in irgendeinem Anwesen auf einem Planeten.
Anaximander nahm an dem großen Tisch platz und wartete bis die restlichen Anwesenden sich ebenfalls hingesetzt hatten.
Er legte seine behandschuhten Hände auf die Tischplatte und seine Augen wanderten einmal am Tisch entlang, beiläufig die Hände der anderen Teilnehmer kontrollierend.
Während der Ratssitzung musste jeder Anwesende seine Hände sichtbar entweder über der Tischplatte oder vor seinem Körper verbleiben lassen.
Das war sowohl eine Sicherheitsmaßname als auch eine jahrhunderte lang gepflegte Tradition.
Was Anaximander mehr interessierte waren die Gesichter der anderen Hohen Räte.

Zu seiner linken saß Archidux Hang-Zhou vom Chiang-Shih Clan. Er war flankiert von seinen 2 Sekundären Hidan und Temmu.
Einen Platz weiter hatte sich Lady Eliol vom Sombra-Clan niedergelassen. Ihre gelben Augen starrten ausdruckslos ins Leere während sie darauf wartete das die Zeremonie abgeschlossen wurde.
Zu Ihrer Rechten, dass Reinblut von Clan Tepe'sch. Vlad (Dracul) der Zweite. Er grinste hämisch während er wartete, was seinen üblichen Gesichtsausdruck darstellte.
Anaximander konnte Ihn noch nie leiden.
Direkt gegenüber seines eigenen Platzes, saß der Harlekin und sah ihm direkt in die Augen.

Niemand kannte seinen richtigen Namen, wahrscheinlich kannte dieser Clown ihn nicht einmal selbst, dachte Anaximander bei sich.
Es fiel dem Reinblütigen überraschend schwer dem Blick des weißgeschminkten Narren standzuhalten.
Dieser schien es zu bemerken und grinste noch breiter. Die weißen Masken seiner Puppenmänner ließen keinen Eindruck von den Gedanken seiner Sekundären zu.
Sein Nachbar versuchte so gut wie möglich zu verbergen, dass er nicht sehr glücklich über die Platzverteilung war. Dieser Älteste, einer der größten Servantesfamilien, wusste um die Gerüchte, die denn Harlekin wie ein Mantel umhüllten.
Delaney, so lautete der Name dieses Mannes, wenn sich Anaximander nicht bei dem Familienwappen irrte und das tat er selten.
Der andere Servantes, war ein weißbärtiger und stämmiger Vertreter seiner Art der sich nicht anmerken lies was er über die anderen Hohen Räte dachte.

Das letzte Achtel des Tisches beherbergte keinen Sitzplatz und verblieb leer.
Es stand symbolisch für die Ahnen die an diesem Treffen ihrer Nachfahren teilnahmen.
Anaximander schloss die Augen und holte tief Luft.

''Ich eröffne diese Sitzung ihm Namen der Nachtkinder und der Servantes. Ehre den Ahnen!''
''Ehre den Ahnen!'', tönte es von allen Teilnehmern.

.....................................................................................................................................

Die Sitzung verlief in etwa so wie er es sich von vorneherein vorgestellt hatte.
Tepe'sch und Chiang-Shih sprachen sich gegen den Vorschlag aus, wobei sie nichts gegen territoriale Besitzergreifung einzuwenden hatten.
Die Lady und die Servantes-Ältesten unterstützten seinen Vorschlag, die Frage hatte sich von vorneherein nur darauf, wie sich der Harlekin entscheiden würde.

Man konnte wahrlich viel über diese Person sagen, positives wie negatives, aber eines war vollkommen sicher! Man wusste niemals was er als nächstes tun würde.
Die Wahrscheinlichkeit dafür, dass er für einen Vorschlag stimmte war genauso hoch wie das er sich dagegen entschied. Er war schlicht und ergreifend unberechenbar. Es gab Zeiten in denen er ständig vor sich hinsummte und überhaupt keine Stimme abgab. Zu anderen Zeiten hörte er wie gebannt, während der gesamten Sitzung, dem Knistern der Fackeln zu und hob die Hand trotzdem zum genau richtigen Zeitpunkt. Seine Meinung war willkürlich, er hatte sogar schon Beschlüsse abgesegnet die negative Auswirkungen für seinen Clan hatten, jedenfalls schien es anfangs so.
Aber diesmal überraschte er alle Anwesenden mit einem unmittelbarem Anzeigen seiner Zustimmung. Das war es, was alle beunruhigte die mit ihm zu tun hatten. Was alle schon immer beunruhigte.
Sein Wahnsinn schien Methode zu haben. Vielleicht würden sie es nicht sofort merken, aber allen Ratsmitgliedern war klar. Das der Harlekin wieder genau das bekommen hatte was er von Anfang an beabsichtigt hatte. Und das machte ihnen Angst.
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Der Harlekin
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BeitragThema: Re: Nocturnii RPG Chronologie   Mi Mai 26, 2010 1:53 pm

16.12.2008 17:26

Er kennt jetzt mein Gesicht...

Der Harlekin blieb auf seinem Platz im Ratszimmer sitzen bis alle Anderen den Raum verlassen hatten. Zuletzt nickte er dem jungen Anaximander aufordernd zu und streckte ihm die Zunge heraus.
Als sich die Tür hinter diesem schloss streckte der Narr den Arm aus und wartete bis ihm ein Puppenmann seinen Stab in die Hand legte
Erst als dies geschehen war stand er in einer fließenden Bewegung auf. Er drehte eine kurze Pirouette und hob dann die Spitze seines Stabes, die mit einem Schelmenkopf mit zwei Schellen an der Mütze gekrönt war, nah an seinen Mund.
Die Geste vermittelte Diskretion aber er sprach mit normaler Lautstärke während er, gefolgt von seinen Sekundären, den Raum verlies.
''Welch wunderbare Umstände führen uns auf einen Pfad zur Spitze der Träume.''

Er hob den Stab auf Ohrenhöhe und nickte dann einige Male.

Sie kamen an einer Gruppe von Servantes vorbei, die sich über ihre täglichen Pflichten unterhielten, und plötzlich verstummten als sie der Maskierten und ihrem Herren gewahr wurden.
Niemand von ihnen wagte auch nur daran zu denken, dass es seltsam aussah einen Mann scheinbar mit seinem Stab reden zu sehen.
Sie alle wussten von den empathischen Fähigkeiten die allen Reinblütern zu Eigen wahr.

Der Harlekin blieb trotzdem unvermittelt stehen, schwang auf der Ferse herum. Beschwingt legte er zweien der erstarrten Menschen die Arme auf die Schultern als er blitzartig zwischen sie trat.
Die Beiden trauten sich nicht einmal zu atmen und fragten sich verzweifelt ob sie unbemerkt etwas falsches Gedacht hatten.

Nach einer Weile lies der linke Servantes darauf ankommen und holte Luft.
Zwei dünne Finger hoben sein Kinn, sodass er dem plötzlich vor ihm stehenden Nocturnii direkt in das weiß geschminkte Gesicht mit den schwarzen Lippen und den blau unterlegten Augen schaute. Der Harlekin lächelte und seine Eckzähne wurden sichtbar. Zwei blasse Zacken die sich über die schwarzen Lippen schoben.
Dem jungen Mann brach kalter Schweiß aus, er wusste das es Vampiren nicht gestattet war vom Blut eines Servantes zu trinken dessen Familie zu einem anderen Clan gehörte.
Aber das hier war der Harlekin, der Narrenkönig. Niemand wusste was er dachte und das bemalte Gesicht konnte einem lächelnd das Herz herausreißen oder zornverzerrt nur einen Kuss auf die Wange drücken.

''Was sind deine Lieblingsblumen, Sterblicher?'' hauchte es in sein Ohr.

Mit dem sicheren Gefühl das sein Leben von der Antwort abhängen konnte entschloss sich der Mann für die Wahrheit, als ob er eine Wahlgehabt hätte.

''Was sind Blumen, Endloser?''

Der Clown grinste bis über beide Ohren und versetzte dem Servantes einen leichten Klaps auf die Backe bevor er sich umwandte und, mit höherer Geschwindigkeit als zuvor, den dunklen, von Fackeln erhellten Gang hinabschritt.
Seine Puppenmänner folgten ihm auf dem Fuß.

Allister hielt sich die schon anschwellende Backe. Es war doch nur ein Klaps gewesen, kaum der Rede wert.

''Da hast du aber Glück gehabt, Al. Das hätte auch schlimmer ausgehen können.''

''Bist du sicher? Ich weis nicht so recht.'', dachte Allister McKay bei sich.

''Er kennt jetzt mein Gesicht... ''
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BeitragThema: Re: Nocturnii RPG Chronologie   Mi Mai 26, 2010 1:54 pm

10.01.2009 19:48

Lästige Pflichten

''Vooorsicht,Sir!!'', brüllte der Vorarbeiter der Mine als Gouverneur Carter näher an den großen Bohrer herantrat.

Er seufte und sehnte sich nach der Zeit zurück in der das was er zu tun und zu lassen hatte einzigund allein in seinen Händen lag.
Aber seit ihn diese Wahnsinnigen zum Gouverneur ernannt hatten konnte er nicht mal mehr alleine aufs Klo gehen.
Wahrscheinlich war esein Fehler gewesen den Chef seiner Leibgarde daraufhin zu fragen ob er sich sorge das Carter von einer Kloschlange angegriffen würde.
Der Man machte ja nur seinen Job, er würde sich später bei Ihm entschuldigen.
In Gedanken schlenderte er weiter und fragte sich zum sicher zehnten mal an diesem Tag warum bei den Hühneraugen seiner Großmutter von ihm erwartet wurde das er jeden gottverdammten Betrieb auf diesem Planeten persöhnlich besichtigte.
Wahrscheinlich wollten sie ihn bloß ärgern.

''Har, har, har. Wir wollen doch nicht das unserem frischgebackenen Gouverneur ein Dilithiumkristall auf das hoheitliche Haupt fällt!''

Carter grinste gequält, freute sich aber dennoch das Brolin Balthasar von den Nocturnii als Berater und Verbindungsman abgestellt worden war. Er mochte den bärtigen Hünen. Sie hatten die selbe Art von Humor und außerdem war der Kerl der einzige Mensch weit und breit der sich noch normal verhielt.

''Weißt du woran ich denken muss wenn ich mir diesen Bohrer so anschaue?'', fragte er den Servantes mit zusammengekniffenen Augen.

''Mach dir mal keine Hoffnungen, alle hier wissen wer von uns Beiden mehr in der Hose hat.''

Die Beiden sahen sich einen langen Augenblick an und prusteten dann Beide mit einer Inbrunst los, dass ihr Führer durch die größte Dilithiummiene der Planeten sich schon beorgtnach Ihnen umsah.

Nach Luft schnappend dachte Carter daran das er den Tag ohne seinen Freund wohl nicht so leicht überstehen würde.
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BeitragThema: Re: Nocturnii RPG Chronologie   Mi Mai 26, 2010 1:56 pm

29.01.2009 14:51

Freunde?

Das Büro des amtierenden Gouverneurs der vereinigten Kolonien, auch bekannt als Nocturnis Weltenverband.

Gouverneur Carter saß an einem ausladenden, kastenförmigen Schreibtisch an der hinteren Wand des, seiner Meinung nach viel zu hellen Raumes, im dritten Stock der Koloniezentrale auf Charaidon, der Hauptwelt des Verbundes.
Nicht zum ersten mal in den letzten Monaten träumte er davon, sich wieder auf der Brücke eines Schiffes nur mit den Widrigkeiten des Lebens eines Frachterkapitäns abgeben zu müssen.
Doch wie so oft in der letzten Zeit riss in der Summer seines Sprechgeräts aus dem seligen Traum einer langweilig, entspannenden Frachtroute. Carter blinzelte ein paar mal bevor er realisierte wo er sich befand und das summen des Sprechgerätes klang immer drängender je länger eures zu ignorieren versuchte.
Schließlich gab er auf und senkte den Daumen seiner schwieligen Hand auf den Empfangsschalter.
Mürrisch bellte er:
'' Was ist denn los, Katherine? Ich bin beschäftigt!''

Seine Sekretärin wartete einen Moment bis sie antwortete:

''Verzeihung Sir aber ihr 16 Uhr Termin wartet schon seit 5 Minuten darauf das Sie ihn empfangen.!''

John schielte nach rechts auf den Chronographen während er grummelte:

''Warum haben sie mich dann nicht vor 5 Minuten benachrichtigt Kathy?''

Er konnte ihr klares Lachen sogar durch die Tür hören und schmunzelte.
Er wusste genauso gut wie Sie das der Summer wahrscheinlich schon geraume Zeit vor sich hin getönt hatte bevor er den Anstand besaß ihn zu bemerken.

''Schicken sie den jungen Mann rein!'', bat er und blickte dann auf um einen ersten visuellen Eindruck von seinem Gast zu erhalten.

Ein junger Mann von 32 Jahren betrat den Raum. Er trug sein blondes Haar kurz geschnitten und seine Uniform passte ihm wie abgegossen. In der linken Hand hielt er Data-Pad die rechte hatte er fest an die Seite gepresst und versuchte offenbar Haltung zu bewahren während er gleichzeitig den Stuhl vor Carters Schreibtisch ansteuerte. Eine zum scheitern verurteilte Geste des Respekts gegenüber einem Mann dem nichts mehr zuwider lief als unnötige Förmlichkeit.
Er erhob sich um dem jungen Burschen die Hand zum Gruß zu reichen und grinste erfreut als dieser nach anfänglichem zögern den Händedruck fest erwiderte.
Nachdem sie sich gesetzt hatten fiel sein Blick noch einmal kurz auf seinen Bildschirm bevor er begann:

''So, Dr. Cameron&''
''Sie können mich David nennen, Sir.''

Freudig überrascht ob der erfrischenden Initiative seines Besuchs ging Carter einfach darüber hinweg das der junge Arzt nach diesen Worten leicht rosa anlief als schäme er sich eines Ausrutschers.

''David also, ja? Hmmm, so hieß glaube ich der zweite Geliebte meiner Ex-Frau. Ich sollte mir den Namen also merken können.''

Nur sein zeitgleiches Schmunzeln schien Dr. Cameron davon abzuhalten vor Scham in Ohnmacht zu fallen. Der Gouverneur war sich sicher mit dieser Entscheidung richtig gelegen zu haben.

''Nun Dr. wie sie ohne Zweifel wissen haben wir uns unter die Schirmherrschaft der Nocturnii begeben, aus Dankbarkeit für die Hilfe die sie uns zuteil werden ließen und nicht zuletzt auch weil es keine gute Idee gewesen wäre jemandem zu widersprechen der mit mehreren modernen Raumschiffen über deinem Lagerfeuer und den paar Hütten die du Unterkünfte nennst kreist.''

Er wartete auf eine Reaktion seines Gegenübers. Als diese Ausblieb fuhr er fort:
''Nun ist es so das wir verdammt wenig über diese Typen wissen. Wenn wir ehrlich sind wissen wir außer diesem ''Vampir'' Nonsen überhaupt nichts konkretes. Nun haben unsere Gönner uns einen Verbindungsoffizier zur Seite gestellt. Ich bin mir sicher Sie sind Brolin schon begegnet. Nun habe ich erwirkt das wir ebenso einen Verbindungsoffizier als Vertretung zu den Nocturnii schicken, nicht zuletzt um ihnen ein bisschen auf die bleichen Finger zu schauen.''

''Und das soll ich sein Sir? Ich bin mir nicht sicher ob ich qualifiziert für diese Aufgabe bin.''

''Nun ich denke schon Doc. Sie sind Arzt, können vielleicht das ein oder andere biologische Rätsel um unsere Freunde da oben lösen ohne sie zu offensichtlich danach zu fragen. Sie sind sensibel was psychologische Aspekte angeht, ich will nicht behaupten das ich ihre Arbeiten auf diesem Gebiet verstanden oder auch nur gelesen hätte aber die Liste ist eindrucksvoll.''

Das Kompliment verfehlte seine Wirkung nicht.
Und außerdem sind sie erst seit kurzem hier und deshalb noch ein unbeschriebenes Blatt. Ich bin mir nämlich ziemlich sicher das unsere spitzzähnigen Freunde wissen das sie mir nicht ganz geheuer sind obwohl der Großteil der Bevölkerung scheinbar schon genauso auf ihrer Seite ist wie ihre Servantes-Diener. Meine Nase sagt mir das da irgenwas faul ist.''

Nachdem Carter sich von Dr. Cameron verabschiedet hatte war er sich absolut sicher die richtige Wahl getroffen zu haben, ohne Zweifel.
Er beneidete den jungen Mediziner sogar ungemein dafür, dass er auf eines der Generationenschiffe der Nocturnii einkehren würde.

Verdammt, ich gehöre auf die Brücke eines Schiffes und nicht auf die einer Welt.
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BeitragThema: Re: Nocturnii RPG Chronologie   Mi Mai 26, 2010 1:57 pm

02.02.2009 22:40

Was die kommende Zeit wohl bringen mag?

Raumhafen Port Wittmoore, Planet Charaidon, Abteilung Raumüberwachung und Kommunikation.

Doktor David Cameron, Verbindungsoffizier der Föderationskolonie Charaidon / Alpha Alpha Gamma Epsilon - Kennziffer 09871920.
So lautet die kodierte Mitteilung, die auf dem Kommunikator an Dr. Camerons Brust abgespeichert ist.
Der junge Mediziner betrachtete zum 5 mal in den letzten 10 Minuten die Zeitanzeige auf seinem, mit dem Minicomputer an seiner Hüfte gekoppelten, Datapad.
Der Gouverneur war überfällig und das Shuttle der Nocturnii würde in wenigen Minuten landen um Ihn mitzunehmen. Er war sich immer noch nicht sicher ob er die beste Wahl darstellte aber der Gouverneur war sich dieser Sache ziemlich sicher. Und David Cameron war nicht der Typ Mensch der seinem Vorgesetzen widersprach. Sein loses Mundwerk hatte ihm in der Vergangenheit schon so manches mal Ärger bereitet. Natürlich nur im Kontakt mit Vorgesetzten, seine Patienten waren mit seiner offenen Art meist gut zurecht gekommen. Er war ein Mann zu dem man schnell vertrauen fasste, wenn auch nicht immer berechtigter Weise, aber vielleicht war auch das ein Grund dafür das Gouverneur Carter Ihn ausgewählt hatte.
Cameron hatte diesen Gedanken kaum beendet als die automatische Tür sich zischend öffnete und ein sichtlich erhitzter John Carter den Raum mit seiner Präsenz füllte.
Die relativ kleine Räumlichkeit reichte fast nicht aus.

Die Techniker sprangen von ihren Sitzen und salutierten, doch der Gouverneur wehrte mit einer harschen Geste jedwede Respektsbezeugung ab und stellte sich, schwer atmend, neben den frischgebackenen Verbindungsoffizier.

''Na, Junge? Schon aufgeregt? Freust dich darauf wieder einen Planeten von oben zu sehen, was?'', fragte der Gouverneur, offenbar begeistert.
''Wenn ich ehrlich bin, war ich sehr froh darüber wieder festen Boden unter den Füßen zu haben, Sir.'', entgegnete Cameron vorsichtig.
Carters Kinnlade fiel so weit hinunter, dass sie auf seiner Brust zu liegen kam. Nur das Piepsen des Annäherungsalarmes rettete den Doktor vor einigen fassungslosen Fragen seitens seines Vorgesetzten.

Einer der Techniker meldete sich zu Wort:

''Sir, ein Shuttle nähert sich. Es trägt die angemeldete Kennung und erbittet Landeerlaubnis.''
''Erlaubnis erteilt!'', befahl der leitende Techniker nach einem nicken des Gouverneurs, der immer noch Cameron ungläubig anstarrte.

''Sir, etwas ist seltsam. Wir können keine Lebenszeichen feststellen, es existiert allerdings auch keine Abschirmung die unserer Sensoren beeinträchtigen könnte! Schicken die uns nur ein ferngesteuertes Schiff?''

Endlich wandte Carter den Blick dem Bildschirm zu auf dem das zugewiesene Landefeld zu sehen war. Im Hintergrund erhoben sich die grauen Fassaden der Baumaterialfabriken am Ufer des Großen Hudson See.
Das inzwischen gelandete Shuttle sah düster und nicht gerade einladend aus, ebenso wenig die Gestalten, die nun die Rampe verließen und sich zügig dem Komplex näherten.

''Sieht nicht so aus!'', stieß Dr. Cameron hervor nachdem er einmal geschluckt hatte.

''Unheimlich.'' Das war einer der Techniker.

''Pah, Humbug!'', donnerte Carter.
''Kommen sie David! Wir wollen unsere ''Gäste'' nicht warten lassen.''

Mit zwiespältigen Gefühlen beladen folgte der Arzt dem Gouverneur nach draußen.
Einerseits war er mehr als nur ein wenig beunruhigt sich in die Hände von Wesen zweifelhafter Motivation zu begeben. Andererseits war er inzwischen auch von einer ungeheuren Neugier gepackt und wollte unbedingt mehr über dieses Volk in Erfahrung bringen.
Als sie die, in der Empfangshalle wartende, Gruppe der Nocturnii erreichten hatte die Neugier alle anderen Empfindungen verdrängt.

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BeitragThema: Re: Nocturnii RPG Chronologie   Mi Mai 26, 2010 1:59 pm

19.02.2009 04:45

Ohne Titel

"Die Kommunikationseinheit funktioniert jetzt wieder einwandfrei."
Janus betrachtete sein Werk und war sichtlich zu frieden.
Wenn man bedenkt das er es geschafft hatte aus diesem Schrott der hier zurückgelassen wurde eine art Funkgerät zu basteln störte es auch wenig das hier und da ein paar Funken übersprangen.
Auch Belkaar kehrte von den alten Siedlerschiffen wieder zurück.
"Das sind jetzt alle Teile."
Seine Stimme klang ziemlich genervt.
Das änderte sich auch nicht als er weitersprach.
"Wenn das was du vorhast nicht klappt werde ich ziemlich ungehalten.
Ich hoffe dir ist klar was ich damit sagen will."
William störten diese Drohungen schon längst nicht mehr.
Mitlerweille wusste er mit dem Klingonen umzugehen.
Das einfachste war es ihm recht zugeben.
Auch sein erst kürzlich verheilter Bruch am Unterarm mahnte dazu den Klingonen nicht noch einmal zu reizen.
"Danke Belkaar, jetzt sollten wir wieder Energie für mehrere Wochen haben.
Janus, Sahla, könnt ihr die Teile einbauen?"
Sahla schaute sich die verschiedenen Teile an.
"Kein Problem.
Gib uns ein paar Stunden."
William ging hinaus zu dem alten Strafkomplex.
Mitlerweille hatte auch dieser wieder Energie.
Es war überhaupt ein Wunder das einige Gebäude auf diesen verlassenen Planeten noch funktionstüchtig waren.
Und ohne die Hilfe der Nocturnii wären sie wahrscheinlich auf diesem Planeten verreckt.
William zermarterte sich immer noch den Kopf warum diese Kolonie aufgegeben wurde und aus den Aufzeichnungen die er kürzlich gefunden hatte wurde er auch nicht schlau.
Das Beste was er tun konnte war diesen Fleck lebensfähig zu machen.
Wie an jedem Abend ging er zum Wald hinüber.
"Es wird Zeit mein Abendessen zu fangen!"
Er leckte sich noch einmal über seine Schneidezähne.
William hatte sich damit abgefunden nur noch nachts rauszugehen.
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BeitragThema: Re: Nocturnii RPG Chronologie   Mi Mai 26, 2010 2:00 pm

25.02.2009 19:47

anonym

William wirkte erleichtert nach dem er den Produktionsbericht seiner Kolonie durchgelesen hatte.
Die Produktion von Waren war mittlerweile so weit vorangeschritten das genug Energie und Nahrung für die Bewohner vorhanden war.
Und der Bau seiner Werft war fast abgeschlossen.
Aber irgendetwas wurmte ihn.
Wieso wurde dieser Planet damals aufgegeben?
Es waren genug natürliche Ressourcen zum leben vorhanden.
Niemand würde ohne Grund von diesem Planeten abhauen, dafür konnte man hier zu viel Produzieren.
Gut ohne die Hilfe der [Noc] hätte er es alleine niemals geschafft.
Aber früher müssen hier hunderte gearbeitet und gelebt haben.
Nach einiger Zeit des sinierens beschloss William die Nachrichten des Sektors durchzugehen.
Es war von Kriegen und Zerstörungen die Rede.
Mitglieder von Allianzen haben sich getrennt, und der Handel auf den Ferengie Kanälen florierte.
Eigentlich war alles beim alten.
William wollte den Bildschirm gerade ausschalten als er eine Nachricht bekam.
-Wenn dir dein Leben noch etwas wert ist, dann verschwinde von hier!-
Er versuchte den Absender dieser Nachricht herauszufinden aber sie wurde anonym verschickt.
Als er erneut versuchte sie zu öffnen war sie verschwunden.
War es möglich dass er sich das nur eingebildet hatte?
Schließlich hatte William seinen Körper in den letzten Tagen nicht gerade viel Ruhe gegönnt.
In einer Woche sollte das erste Schiff fertig gestellt werden und der [Noc] wollte bei seinem ersten Flug dabei sein, was wiederum mehr Stress bedeutete da William immer noch in deren Schuld steht und er beweisen wollte das die Hilfslieferungen nicht verschwendet wurden.
Das einzig richtige was er jetzt tun konnte war schlafen und hoffen das er sich diese Nachricht nur eingebildet hatte.
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BeitragThema: Re: Nocturnii RPG Chronologie   Mi Mai 26, 2010 2:01 pm

28.02.2009 14:26

Ominöses Anliegen

An Bord der Harlekin's Stolz, im hohen Orbit der Kolonie Charaidon, auf dem Panorama-Deck.

Verbindungsoffizier Cameron entspannte sich bei einer Tasse Tee von einem anstrengenden Tag. Er saß an einem der Tische die dem großen Panoramabildschirm, der dem Unwissenden vorgaukelte direkt an der Grenze zum leeren Raum zu sitzen, am nächsten stand und tippte seinen Bericht für den Gouverneur.
Cameron hatte es immer vorgezogen seine Werke selbst zu schreiben und nicht zu diktieren wie es allgemein üblich war. Seiner Meinung nach war Handarbeit nicht nur ein Zeichen von Wertschätzung sondern auch ein Garant für Sorgfalt.
Sein Vater hatte immer gesagt: Sei Stolz auf deiner Hände Arbeit mein Sohn! Das ist das Allerwichtigste. Und jetzt schreibst du das alles nochmal du Lausebengel und vermeide gefälligst solche grauenhaften Schreibfehler!

Da war Cameron gerade acht Jahre alt gewesen aber sein Vater, der erfolgreiche Chirurg, fand immer das man die Freizeit am besten damit nutzte etwas für die Arbeit zu tun.
Ja die Sommerferien waren immer eine harte Zeit gewesen. Bei diesen Gedanken musste Cameron schmunzeln bis er plötzlich bemerkte das er nicht mehr alleine am Tisch saß.

''Oh, Kreuz. Was treibt dich hierher? Ich dachte du trainierst um diese Zeit immer auf dem Holodeck.''

Tatsache war ,dass der Nocturni, der sich Cameron bei ihrem ersten Treffen als Kreuz vorgestellt hatte, quasi sein gesamtes Leben mit dem Training verbrachte.
Man bekam ihn eigentlich nur zu sehen wenn er eine seiner seltenen Pausen machte. Oder natürlich vor oder nach einer Mission des ominösen ''Thanatos-Teams'' dem er angehörte.
Cameron hatte trotz einiger Anstrengung noch nichts über diese Organisation herausgefunden.

''Ach, ich dachte ich schau einfach mal kurz bei dir vorbei um ein bisschen zu plaudern.''

Kreuz strich sich über seinen kahl rasierten Schädel mit dem tätowierten Kreuz, dem er wohl seinen Spitznamen verdankte und grinste. David sah sein eigenes Spiegelbild in der glänzenden, schwarzen Kombination seines Gegenübers das Gesicht verziehen. Der Nocturni bemerkte die Reaktion sofort und schloss den Mund.
Als er ihn wieder öffnete war nichts merkwürdiges mehr an seinem Gebiss zu erkennen.

''Verzeihung, ich und meine Manieren. Es ist wirklich ein Trauerspiel nicht wahr? Um die Wahrheit zu sagen, bin ich hier um dich abzuholen. Es gibt da jemanden der dich gerne sehen möchte.''

Cameron, der immer noch die spitzen, rot verschmierten Zähne im Sinn hatte. (Kreuz hatte ihn im menschlichen Maßstab mit Essen zwischen den Zähnen angegrinst),
merkte bei diesen Worten auf. Er war nun schon mehr als eine Woche zu Gast bei den Nocturni und dachte er hätte die wichtigsten Personen schon kennen gelernt. Abgesehen von den rätselhaften Reinblütigen von denen immer wieder die Rede war.

''Einverstanden, darf ich Fragen? Wer? Und Wann?''

Kreuz grinste wieder als er sich erhob und antwortete:

''Nein und Jetzt!''

Cameron lies den nunmehr kalten Tee auf dem Tisch stehen als er seine Organizer-Einheit abschaltete und Kreuz folgte.
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BeitragThema: Re: Nocturnii RPG Chronologie   Mi Mai 26, 2010 2:01 pm

28.02.2009 19:22

Ohne Titel

"Ich hoffe du hast eure Technik auf Fehler überprüft?"
William wusste was er mit dieser Äußerung bei Belkaar anrichten konnte, aber momentan war ihm das egal.
Die Beobachter der Nocturnii warteten begierig auf den Start der ersten K'Pak die William liebevoll Silberflügel genannt hat.
Belkaar gab nur ein Knurren von sich gefolgt von einer eher bissigen Antwort.
"Unsere Technologie war und ist immer zuverlässig.
Und du tust gut daran sie nicht anzuzweifeln Talgjunge!"
William ging zu den Schaltungen um das Schiff aus der Verankerung zu lösen und es dem Urteil des Weltraums zu überlassen.

Die Silberflügel gab ein lautes knarrendes Geräusch von sich als sie sich aus der Werft löste.
"Zentrale, hier ist die Kommandobrücke der Silberflügel.
Alle Instrumente funktionieren nach Vorschrift, und unser Start war ein voller Erfolg.
Wir werden nun unseren Testflug antreten um zu sehen wie die Schilde und die Waffensysteme reagieren.
Wir werden in 24 Stunden einen vollen Bericht abgeben.
Silberflügel Ende."
Die Stimmung auf der Kolonie war ausgelassen.
Auch die Beobachter der Nocturnii schienen erleichtert, und beglückwünschten William zu dem Aufbau der Kolonie.

Nun konnte sich William vollends seinen Nachforschungen über diesen Planeten widmen.
Die neuesten Scan Ergebnisse waren eingetroffen und haben ein paar ganz interessante Resultate hervorgebracht.
Außer Williams Kolonie wurden einige Kilometer entfernt mehrere Lebensformen geortet.
Und die wollte William nur zu gerne auskundschaften.
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BeitragThema: Re: Nocturnii RPG Chronologie   Mi Mai 26, 2010 2:03 pm

16.03.2009 22:06

Einen Schritt weiter

William war jetzt schon seit Stunden in seinem kleinen Shuttle eingefärcht.
Er wusste nicht was ihn erwartete wenn er sein Ziel erreicht, aber eines wusste er genau, schon bald würde er herausfinden warum dieser Planet verlassen wurde.

Langsam nährte er sich den Signaturen die der letzte Scan hervorgebracht hatte.
Es war eine zweite Kolonie die ziemlich heruntergekommen aussah.
Die Hauptgebäude wie Krankenhäuser und Regierungszentralen waren zwar noch erkennbar wurden jedoch nur mit Notenergie versorgt.
Wege, Straßen, Übergänge und Brücken all das was man als Lebensader einer Stadt bezeichnen könnte waren zugewuchert.
Die Reste der Architektur ließen auf dem ersten Blick auf Menschen schließen.
Aber selbst in den wenigen noch funktionsfähigen Gebäuden waren keine Lebewesen auszumachen.
Selbst die Scans ergaben nichts.
Gerade wollte William Belkaar anfunken um ihn von seiner bevorstehenden Rückkehr zu unterrichten als sein Shuttle ruckartig stehen blieb.
Ein blick auf die Monitore bestätigte seinen Verdacht.
Ein Traktorstrahl!

William wurde samt Shuttle zu Boden gezogen.
Lautes gescharbe an der Außenhülle verriet William dass jeden Moment die Zugangslucke aufgebrochen wird, und was er dann sah ließ sein ohnehin weniges Blut stocken.
Drei Ältere Menschen in verschlissener Fleed Uniformierung standen vor ihnen.
Noch ehe er etwas sagen konnte zog der vorderste einen Phaser.
"Schlafen sie schön, wir unterhalten uns später."
Und William sah nur noch Dunkelheit...
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BeitragThema: Re: Nocturnii RPG Chronologie   Mi Mai 26, 2010 2:04 pm

21.03.2009 16:25

Überlebenskampf

Nick eilte durch die Gänge der neuen Koloniezentrale, der Ruf eines Police Officers, der im Gebäude für Sicherheit sorgte, hatte ihn sogar aus einer Konferenz des Aufbauausschusses gerissen, normalerweise, würde er solch einem Ruf nur wenig Beachtung entgegen bringen, erst recht in einer so kritischen Phase des Aufbaus, doch bei der Person um die es in dem Ruf ging, würde er sogar mit seinem Schiff ein Schlachtfeld verlassen.

10 Minuten zuvor...

Jao Lin hatte gerade die Meldung im RKN veröffentlicht und trat vom Podium zurück, schon vorher fühlte sich die augenscheinlich junge Asiatin mit den blauen Augen nicht sonderlich wohl, kalter Schweiß stand auf ihrer Stirn, welcher durch die dünne Schicht Schminke getreten war
Langsam bahnte sie sich einen weg durch die Menschenmenge, Reporter, Fotografen, die üblichen Assgeier die bei einer solchen Bekanntgabe natürlich nie fehlten.
Schwer atmend trat Jao Lin auf die Türe zu und stieß sie kraftlos auf, hinter ihr stoppten einige Sicherheitsleute die Reporter, welche ihr immer noch Fragen nachriefen, Jao Lin hörte diese allerdings nicht, sie war zu sehr damit beschäftigt einen Fuß vor den anderen zu setzen, was ihr sichtlich schwer viel.
ein Police Officer begegnete ihr auf dem Gang, der Hochgewachsene Mann, in seiner Schwarzen Uniform blieb bei ihr stehen, als sie abermals eine Pause machte, sie war keine 10 Schritte von dem Pressesaal entfernt, brauchte aber alleine für die kurze Strecke, aus ihrer Sicht endlos lange.

Ma'am, ist alles okay, brauchen sie Hilfe Ma'am?

der Officer sah sie besorgt an, als sie aufblickte, bei ihr kamen die Worte verzerrt und langsam an, als ob er in Zeitlupe mit ihr sprechen würde, sie schloss einen kurzen Moment die Augen.

7 Stunden Später

Als sie ihre Augen wieder aufschlug, saß Nick plötzlich neben ihr, sie lag in ihrem Bett, es war Abend, oder... war es schon Nacht? Sie wusste es nicht, Nick hielt ihre Hand und schmunzelte leicht, langsam versuchte sie sich auf zu setzen, doch Nick drückte sie sanft wieder zurück aufs Kissen, er redete mit ihr, sie sah wie sich seine Lippen bewegten, doch verstehen konnte sie ihn nicht, es war als ob eine unsichtbare Mauer zwischen ihnen stand, dann schloss sie die Augen wieder.

Kurze Zeit später

Nick hatte die Suite von Jao Lin verlassen und war auf dem Weg, mit dem Auszug einer Blutprobe von Jao Lin, zum Kommunikations Komplex der Tricker Kolonien, seine Schritte waren Schnell, er ignorierte Boten, die ihm irgend welche Mitteilungen übergeben wollten und ließ diese einfach stehen, schließlich wussten sie wo sein Büro ist, doch gerade jetzt gab es nichts wichtigeres als seine alte Freundin, die er seit 15 Jahren kannte, jeder hatte seine Aufgaben und wusste was er zu tun hatte, auch Nick wusste das, er war immer fasziniert von Jao Lin, in den ganzen Zeit, die er die junge Asiatin kannte, war sie um keinen Tag gealtert, war niemals Krank bis jetzt, er machte sich enorme Sorgen, selbst die Ärzte hatten keine Erklärung für ihren Plötzlichen Zustand, sie wussten nichtmal, zu welchem Volk sie gehörte, sie wusste es selber auch nicht.
Mit großen und lauten Schritten betrat Nick die Kommunikationszentrale und legte einem der Offiziere das PADD mit dem Auszug der Blutprobe auf die Konsole.

Kontaktieren sie unsere Leute, sie sollen nach Übereinstimmungen suchen, wir müssen wissen zu welchem Volk diese Person gehört, das hat Dringlichkeitsstufe schwarz, der Agent soll diese Daten an den Führenden Mediziner weitergeben, schließen sie unsere Agenten bei den Klingonen, Cardassianer, Ferengi und Romulaner vorerst aus, die Daten nur an Agenten bei Föderations Stämmigen Völkern weitergeben. und meine Persönliche Kommunikation Frequenz angeben, für die Kontaktaufnahme, er soll die Dringlichkeit dieser Angelegenheit verdeutlichen.

Nick dreht sich um und geht auf den Ausgang der Kommunikationszentrale zu und bellt noch das Kommando zum ausführen des Befehls, dann war er auch schon verschwunden und auf dem weg zu Jao Lins Suite, nur wenige Minuten Später waren die Daten an die Agenten gesendet worden, die Suche nach Jao Lins Vorfahren hatte begonnen.
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BeitragThema: Re: Nocturnii RPG Chronologie   Mi Mai 26, 2010 2:04 pm

21.03.2009 21:33

Das Ende?

"Willkommen Mister Arkadis.
Sie hätten unsere Warnungen ernst nehmen sollen."

William kam nur sehr schwer wieder zu Bewusstsein.
Jedoch bemerkte er dass er gefesselt worden war.
Als der Nebel aus seinem Blick verschwand konnte er auch die Umgebung wieder erkennen, und die Person die vor ihm stand.
Es war derselbe der ihn betäubt hatte.

"Wo bin ich hier?" wollte William wissen.

"ihr seit in unserem Gefängnis.
Diesen Umstand haben sie ihrer uneinsichtigkeit zu danken.
Wären sie gegangen als sie noch die Gelegenheit hatten wäre es nicht soweit gekommen."

William war sich immer noch nicht klar was dieser alte Mann von ihm wollte, aber da dieser anscheinend redefreudig war konnte er jetzt auch die Frage stellen die ihn schon seit seiner Ankunft beschäftigte.

"Wieso dieser Planet, und warum war die Straffkolonie verlassen?"

Der Alte Mann schaute William verdutzt an.

"Das wisst ihr immer noch nicht?
Was haben eure Forscher gelernt?
Wie man Kaffe trinkt?

William überging den scharfen Kommentar der ihm auf der Zunge lag in der Hoffnung dass sein gegenüber weiter redet.

"Sehen sie, dieser Planet ist etwas Spezielles.
Die Rohstoffe die hier wachsen regenerieren sich unglaublich schnell, aber um diese Abzubauen wird eine Riesige Menge an Energie benötigt, und genau deshalb können sie hier nicht bleiben."

Diese Begründung war für Williams Geschmack zu banal, bis ebend hatte er noch geglaubt Terroristen hätten ihn und seine Arbeit Sabotiert, aber nun stellte sich heraus das es eine Bande von Vollidioten war.

"Hören sie Mister Arkadis, sobald ihre Kolonisten geflohen sind werden sie wieder frei gelassen.
Aber sollte ihre Brut in sieben Tagen immer noch hier sein werden wir ihre Kolonie sprengen, mit samt den Einwohnern.
So wie wir es mit der Strafkolonie getan haben.

Mit diesen letzten Satz verschwand der Alte Mann und ließ William alleine.
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BeitragThema: Re: Nocturnii RPG Chronologie   Mi Mai 26, 2010 2:05 pm

22.03.2009 19:10

Sicherheit geht vor!

Im Orbit über Ronoh Paradise Prime, an Bord eines Schiffes der Intrepid-Klasse mit den Insignien des Clans Morio saß der Nocturnii Valten de Elst'yr, Crenarch und Sprecher des Weltenverbandes in seinem Quartier am Schreibtisch und machte sich bereit.
In weniger als einer Stunde würden er und seine Delegation sich auf der Oberfläche und mitten in den Verhandlungen um Versorgungsgüter und deren Zurückzahlung befinden.
Nicht viel Zeit also, doch der hochrangige Nocturnii fand trotzdem Gelegenheit sich zu ärgern.
Einer der Gründe für seinen Ärger stand gegenwärtig an der gegenüberliegenden Seite des Raumes neben der Tür.
Die grauen Augen, unter den buschigen Brauen, starrten abschätzend zu dem Agenten der Thanatos-Organisation hinüber während sich de Elst'yr an seinen Adjutanten wandte:

''Was verschafft mir noch einmal diese Ehre?''

Der junge Nocturnii sah nicht einmal von seiner Arbeit an den Aufstellungen des Aufbaufonds auf als er antwortete:

''Es ist Fakt das auf einer solchen Mission ein Sicherheitsbeauftragter berufen sein muss, insbesondere wenn jemand so hochrangiges wie ihr das Subjekt seid um dessen Sicherheit gesorgt sein sollte Exzellenz.''

''Vollkommen klar. Doch sollte ich nicht das Recht haben mir die betreffende Person zumindest selbst auszuwählen? Ich meine es geht hier um meine Sicherheit und die würde ich nicht irgendeinem Geisteskranken anvertrauen.''

Nun legte sein Adjutant die Unterlagen doch zur Seite und sah seinen Herrn an:

''Ich verstehe ihre Einwände Exzellenz, Crenarch de Elst'yr, jedoch ist in diesem Fall eine Reihe von Umständen dafür verantwortlich das..''

Er unterbrach sich und richtete seinen Blick auf den Nocturnii in der schwarzen Kombination der Thanatos-Agenten neben der Tür der angefangen hatte zu Kichern und mühsam um seine Beherrschung kämpfte.

Valten de Elst'yr lehnte sich in seinem Sitz zurück und beschwichtigte seinen Nebensitzer mit einer kurzen Geste da dieser schon dabei war sich zu erheben.

Der Agent, der auf den Deck- bzw. Spitznamen Reaper hörte, nicht zuletzt wegen des Mundschutzes den er rund um die Uhr trug und der die Form des unteren Teils eines in ein ewiges Grinsen erstarrten Schädels hatte, richtete sich auf.
Das starren seiner schwarz umrandeten Augen glitt vom Boden über den Schreibtisch direkt in die Augen des jungen Nocturnii und ohne ein einzelnes Mal zu blinzeln zählte er auf:

''Was dieser vollkommen steife und hochtrabende Welpe auszudrücken versucht ist..
Erstens: Die Sicherheit an Bord eines Schiffes ist in erster Linie die Aufgabe der Besatzung, dasselbe gilt für alle Missionen die dieses Schiff ausführt!
Zweitens: Der Eigentümer des Schiffes stellt die Crew!
Drittens: Der Clan Elst'yr ist nicht der Besitzer der Harlekin's Hammer!!!
Viertens :Der Clan Morio ist Besitzer der Hammer und der großartige Clan Elst'yr hat sich dieses Schiff geborgt!!!''

Reaper löste sich von der Wand und trat an den Schreibtisch. Das schädelgrinsen seiner Maske auf Valten gerichtet fuhr er fort:

''Habe ich etwas vergessen? Ach ja:
Deshalb bin Ich! auf diesem Morio Schiff! für Deine! Sicherheit verantwortlich de Elst'yr.''

Anschließend verließ er den Raum nicht ohne vor dem schließen der Tür noch eine obszöne Geste die an den Adjutanten gerichtet war anzudeuten.
Kaum hatte der Agent das Quartier verlassen summte die Sprechanlage und teilte daraufhin den zwei im Zimmer verbliebenen Nocturnii mit sich in den Transporterraum zu begeben.
Valten de Elst'yr blieb noch zwei weitere Minuten an seinem Platz sitzen und sein Adjutant war zu sehr mit seiner Wut beschäftigt um seinen Herren darauf aufmerksam zu machen.
Nach dem verstreichen der letzten Sekunde erhob sich der Crenarch sammelte seine Unterlagen ein und verließ immer noch nachdenklich das Quartier in Richtung Transporterraum.
Eine halbe Minute später rannte der junge Nocturnii, diesmal mit vor Scham rotem Kopf seinem Herrn hinterher.
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BeitragThema: Re: Nocturnii RPG Chronologie   Mi Mai 26, 2010 2:06 pm

23.03.2009 01:18

Das Ende? II

"Moeva Zidane, hm?
Den Namen werde ich mir wohl merken müssen."

William nahm bereitwillig die Hand der noch recht jungen Agentin und richtete sich auf, was sich in seinem Blutleeren zustand als etwas schwierig erwies und doch mehr Kraft kostete als erwartet.
So stark sein Körper im ausgeruhten zustand auch sein mag, aber ohne Kraftreserven würde bald sein Körper anfangen zu erstarren.

"Sir, ist bei ihnen alles inordnung?"

William ließ kurz die spitzen Fangzähne blitzen, konnte sich aber dennoch zurückhalten.

"Noch habe ich mich unter Kontrolle.
Tja, so wie es aussieht werde ich ihnen wohl folgen müssen."

Die Korridore die sich wie eine riesige Schlange durch das Gebäude zogen kamen William endlos vor.
Links, Rechts, die Richtungswechsel die Moeva durchführte waren so schnell und verwirrend das William als bald die Orientierung verlor.

"Gleich sind sie wieder frei Mister Arcadis, ihr Shuttle und ihre Pilotin werden vorm Eingang auf sie warten."

Es war schon fast erschreckend mit welcher Präzision Moeva und der Rest ihrer Organisation zu werke ging.
Die Gegnerischen Wachen wurden schnell und Präzise ausgeschaltet, und eigene Wachen an Strategisch günstigen stellen postiert.
William war an seinen Shuttle angelangt und stieg ein.
Im Rückflug konnte er weder die Schiffe von Moeva erkennen noch orten.
Aber das war jetzt auch Egal, William wollte nur noch Heim.
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BeitragThema: Re: Nocturnii RPG Chronologie   Mi Mai 26, 2010 2:07 pm

26.03.2009 15:59

Geheimnisvoller Auftrag

Reaper durchstreifte die Gänge der Harlekin's Hammer auf einer für einen unabhängigen Beobachter völlig willkürlichen Route. Das gedimmte Licht, das auf Nocturnii Schiffen allgemein üblich war, lies seine Bewegungen leicht verschwommen wirken, als er in einem Gang der sich durch keinerlei offensichtliches Merkmal von den hunderten identischen Gängen auf dem Schiff unterschied plötzlich innehielt und die hand ausstreckte. Seine langen weißen Finger glitten in einer festgelegten Reihenfolge über die Wand und als er schließlich zurücktrat öffnete sich ein Durchgang.
Er trat einen Schritt in die Düsternis die sich vor ihm aufgetan hatte und wartete bis ein leises Zirpen ihm mitteilte das die hochkomplexe Abschirmung, die diesen Bereich des Schiffes geheim hielt, wieder Online war. Dann öffnete er die an den Raum anschließende Tür mit dem altmodischen eisernen Drehknauf und trat in einen weiteren, diesmal größeren, Raum an dessen Wänden sich mannigfaltige technische Einrichtungen zum abhören und übermitteln geheimer Nachrichten befanden.
Einer der Bildschirme war schon aktiviert als Reaper sich in den Kontursessel gleiten lies und eine Verbindung mit der höchsten Sicherheitsstufe initialisierte.

Nachdem er zwei endlose Minuten lang auf die Empfangsbestätigung wartete, währenddessen eine Vielzahl von verschiedenen Codes und Relaisstationen aktiviert wurden leuchtete das Symbol auf das er nicht aus den Augen gelassen hatte.

''Ehre dem Reinsten der Reinen, mein Lord.
Wir haben unseren Bestimmungsort erreicht und sind im Begriff auf die Planetenoberfläche zu beamen.
De Elst'yr verhält sich genau so wie ich es angenommen hatte. Er ist misstrauisch kann aber selbst nicht sagen warum. Er wird unserem Vorhaben nicht im Weg stehen.''

Die Stimme die antwortete war verzerrt, was auf die Verschlüsselungsmaßnamen zurückzuführen war, trotzdem meinte reaper heraushören zu können das sein Herr lächelte während er sprach.

''Wunderbar, grinsender Homunkulus. Richte deinen Blick vor allen Dingen auf die Blüte der Kirsche.
Gehe sicher das du eine reine Probe ihres Lebenssaftes beschaffen kannst.
Ich will ganz sicher gehen. Und trotzdem ich habe keinen Zweifel, ich habe ihr Lied vernommen doch es ist zart und unstet. Du musst mir helfen die Schatten meiner Zweifel zu zerstreuen Homunkulus.''

''Jawohl mein Lord,
Ich werde alles zu ihrer Zufriedenheit erledigen.
Ehre dem Reinen auf das es die Ewigkeit überdauern möge.''

Nachdem Reaper den abgeschirmten Bereich wieder verlassen hatte meldete er über den Kommunikator das seine Überprüfung abgeschlossen war und befahl das der Transporter bereit gemacht werden sollte.
Bevor er den Transporterraum betrat überprüfte er noch einmal seine Ausrüstung und folgte der restlichen Delegation auf den Planeten.
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BeitragThema: Re: Nocturnii RPG Chronologie   Mi Mai 26, 2010 2:08 pm

06.04.2009 22:28

Kalter Kaffee und schöne Sterne

Auf der Welt Charaidon, in der Typhoon Ausdehnung. Im Zentrum der planetaren Hauptkolonie, im obersten Stockwerk des linken Flügels der Koloniezentrale. In der Regierungsabteilung, Büro AA1 mit Ausblick auf den Raumhafen, hinter dem Schreibtisch des Gouverneurs, am großen Fenster, mit einer Tasse Kaffee in der Hand....

John Carter nahm einen tiefen Schluck des mittlerweile lauwarmen Gebräus, welches seine Sekretärin als Kaffee bezeichnete. Er verzog das früh gealterte Gesicht und stellte das ''Zeug'' wieder auf den Schreibtisch. Die Tasse hinterließ einen großen Fleck auf irgendwelchen mehr oder minder wichtigen Papieren. Carter war das ziemlich gleichgültig. Er hatte nie darum gebeten der Anführer dieser Waschlappen die sich selbst Kolonisten nannten aber andauernd über dies und das jammerten.
Er sehnte sich nicht zum ersten mal danach wieder auf der Brücke eines Frachtschiffes zu stehen, dass Vibrieren des antiquierten Antriebs unter den Füßen zu spüren und mit einer Ladung hochlegalem Frachtgut den Sternen davonzufliegen.

Was ihn in Gedanken wieder zu dem Grund führte aus welchem die Frucht der Bemühungen seiner Sekretärin nun erkaltet auf einem Stapel Papiere ruhte.
Er hatte in den sternenklaren Nachthimmel gestarrt und war mit seinen Augen dem Funkeln des ersten Schiffes, welches die Werften von Charaidon einzig und allein aus dem Willen der Kolonisten selbst und nicht ihrer ''Gönner'' der Nocrturnii, gefolgt bis es zwischen den Sternen verschwunden wahr.

Die Los Angeles war ein Frachter der Epsilon-Klasse. Wiederum zuckte ein stechender Schmerz durch die Seele des Gouverneurs.
Er seufzte tief und lies sich wieder auf seinen Stuhl niedersinken. Er durchwühlte die Stapel aus Data-Pads und Papierstößen, wobei er fast den Kaffeebecher umstieß und hielt erst inne als er an der Schreibtischplatte angekommen war.
Er starrte finster auf die cremfarbene Fläche, schnappte sich dann den Becher und stürzte das Gesöff mit einem Mal hinunter. Dann steckte er seine Hand unter den größten Stapel Papiere und betätigte den Schalter der Sprechanlage:

''Katherine, ich werde einen kleinen Ausflug unternehmen! Blocken sie alle Anfragen ab und kontaktieren sie Brolin Balthasar, den Verbindungsoffizier. Ich will ihn in der Messe sprechen.''

Er hielt kurz inne und fügte noch hinzu:

''Und, danke für denn Kaffee. Er war so gut wie immer.''

Dann sprang er auf, gönnte sich noch einen kurzen Blick auf die Sterne und verlies sein Büro mit raschen Schritten.
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BeitragThema: Re: Nocturnii RPG Chronologie   Mi Mai 26, 2010 2:08 pm

07.04.2009 19:54

Bald gefunden?

Seit drei Wochen war William wieder zu Hause in seinem aus Schrott zusammengebauten Büro und sinnierte über die Neuzugänge, den Handelsverträgen und die Kolonie Statistiken.

"William?" es war Sahlas Stimme die von der Außenseite der Tür hinein drang.
"Komm rein."
Sahla öffnete etwas zaghaft die Tür und trat vor Williams Tisch.
"Hier William, ich glaube ich habe ihn gefunden."
Sahla legte William ein Datenpad vor.
"Wie sicher sind diese Informationen?" wollte William wissen.
"Sehr sicher, schließlich habe ich sie zusammengetragen."
William stand auf und ging Richtung Tür während er Sahla den Befehl gab schnellst möglich die B'Rel startklar zu machen und mit ihm zur neuen Kolonie zu fliegen.
"Wäre es nicht besser statt mir Belkaar mit zu nehmen?
Schließlich ist es ein Klingonisches Schiff." warf Sahla ein.
"Normalerweise würde ich dir Recht geben, aber ich kann nicht alleine die uns zugekommenen Informationen auswerten.
Also, bereite schon mal alles vor, ich komme gleich nach."
"Ja Sir!"

William ging in sein Zimmer um seine Sachen vorzubereiten.
Er fragte sich seit seiner Verwandlung wer ihm das angetan hat und warum.
Und geschah es außer ihm auch noch anderen?
Schließlich achteten die Nocturnii peinlich genau darauf dass niemand einfach so verwandelt wird.
William bleckte noch einmal seine Zähne bevor er seine Tasche nahm und Richtung Werft ging.
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BeitragThema: Re: Nocturnii RPG Chronologie   Mi Mai 26, 2010 2:09 pm

09.04.2009 14:48

Vertrauen ist wertvoller als Latinum oder Vampire sind auch nur Menschen

David Cameron betrat sein Quartier und ließ sich, zunächst einmal, auf seiner Schlafstatt nieder.
Ein weiteres altmodisches Detail der Einrichtung der Nocturni Schiffe, die sich auch in den Quartieren fortsetzte. Er hatte sogar auf einem der Hauptgänge Kerzen in Wandhalterungen entdeckt und sich gewundert warum die Nocturnii mehr Energie dafür verschwendeten die Auswirkungen der Kerzenflammen zu kontrollieren und die Luft und den Ruß zu filtern, als einfach normale Beleuchtung zu verwenden.
Er schloss die Augen und brauchte einen Augenblick um wieder klar denken zu können, so verstörend waren die Eindrücke die er bei seinem Besuch der Leiterin des Thanatos Ordens, der Geheim und Einsatzdiensttruppe der Nocturnii, vorgestellt worden war.
Schon auf dem Weg zu ihrem Büro hatte ihn ein seltsames Gefühl beschlichen das immer stärker wurde je näher er seinem Ziel kam. Im Nachhinein fand er keine Worte um dieses Gefühl zu beschreiben.
Es war so ähnlich; als ob in seinem Gehirn ein Fenster offen stand durch das ein eiskalter schneidender Wind direkt in seine Erinnerungen wehte.

Nach 10 Minuten Fußmarsch waren er und Kreuz vor einer Tür oder eher, einem Portal das mit Ornamenten geschmückt war, stehen geblieben.
Dort hatten sie in einem Vorzimmer gewartet und waren gebeten worden alle technischen Geräte abzulegen sowie etwaige Waffen.
Kreuz hatte ihn gewarnt auf einen sicheren Stand zu achten und dann das Portal geöffnet. Das Gefühl, bis zu diesem Zeitpunkt eher ungewohnt als tatsächlich unangenehm war mit einem mal um ein vielfaches stärker. So als würde ein Eimer, gefüllt mit eiskaltem Wasser, mit einem Schwall in seinen Kopf entleert. Eine treffende, wenn auch unbefriedigende Umschreibung.
Sein Begleiter hatte ihn gestützt, sonst wäre er vielleicht sogar zusammengebrochen.
In dem großen, spartanisch eingerichteten, Büro, welches sich hinter dem Portal befand wartete eine weibliche Nocturni auf ihr Erscheinen.
Sie war hoch gewachsen, mit lockigen schwarzen Haaren, offensichtlich gefärbt, denn allen Nocturnii war gemeinsam das sie an Albinismus litten. Die Frau hatte eindeutig griechische Gesichtszüge und eine silberne Halskette fiel auf ihre graue Kombination. Alles an den Nocturnii war grau, weiß oder schwarz, ganz so als ob sie eine Abneigung gegen Farben entwickelt hätten.

Sie stellte sich als Helena de Myotis vor und in dem Augenblick, als ihre blinden Augen die seinen trafen, wusste Cameron, dass das Gefühl welches in fast niedergeworfen hatte von dieser Person ausging und er in Ihrer direkten Gegenwart Gefahr lief die Besinnung zu verlieren wenn er nicht acht gab.
Auch Kreuz war ihre Gegenwart offenbar unangenehm.

Die nächste Stunde hatte nur noch einen diffusen Schatten in seiner Erinnerung hinterlassen und trotzdem wusste er noch genau was gesagt worden war.
Helena sei eine Begabte unter Begabten der Nocturnii und deshalb dazu berufen den Thanatos Orden anzuführen. Die Tatsache das sie aus dem Clan Myotis stammte hatte ebenfalls dazu Beigetragen das dieser seine heutige Führungsrolle einnehmen konnte.
Cameron hatte in den wenigen Brocken von Informationen, die ihm vor diesem Treffen zu Teil wurden, herausgelesen, dass die Nocturni der höheren Ränge, die Korarchen und Crenarchen, Titel die abstammungsabhängig vergeben werden, fast ausnahmslos über mehr oder weniger ausgeprägte geistige Fähigkeiten verfügten.
Die am meisten verbreitete unter diesen Gaben war den Fähigkeiten der Betazoiden ähnlich. Eine Art Empathie. Aber es gab auch solche, die in der Lage waren aktiv in die Gehirne anderer Lebewesen zu greifen und sich Einblick in die innersten Gedanken eines Wesens verschaffen konnten.
Unter diesen war Helena ein Extrem. Ein Adler unter Falken.
Ihre Begabung in dieser Hinsicht war so gewaltig das sie kaum noch Kontrolle darüber ausüben konnte. Was auch der Grund war warum sie in Abgeschiedenheit in diesem fast menschenleeren Teil des Schiffes ihr Büro hatte.
Das kalte Gefühlt erfuhr Cameron weiterhin, stammte daher, dass ihre Gegenwart allein genügte seine um seine Gedanken geradezu anzuziehen. Ein von ihr geleitetes Verhör führte unweigerlich dazu alle gewünschten Informationen auch zu erhalten, manchmal auch auf Kosten des Verstandes des Befragten.

Der Grund seines Besuches war ein Test gewesen. Die Nocturnii wollten seine Vertrauenswürdigkeit prüfen und offenbar hatte er bestanden. Denn ihm wurde Einblick in die innersten Vorgänge der Nocturniigesellschaft gewährt , ihm wurde beigebracht wie er sich gegen die geistige Beeinflussung durch andere Nocturnii wehren konnte und ihm wurde eine Sache unmissverständlich klar gemacht:
Hüte dich vor dem Harlekin!!!

Offenbar waren die Nocturnii innerlich genauso zerstritten wie die Menschen.
Mit diesem Gedanken glitt David Cameron in einen unruhigen Schlaf hinüber.
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BeitragThema: Re: Nocturnii RPG Chronologie   Mi Mai 26, 2010 2:10 pm

09.04.2009 15:26

Begrüßungsformalitäten

Ronoh Paradise Prime

Mit ernstem Gesicht geht Nick durch die Korridore zur Empfangshalle um die Delegierten der Noc zu begrüßen, schlagartig wurde er aus den Gedanken gerissen als Dr. Twombly ihn ansprach.

Präsident Tricker, ich freue mich sie wieder zu sehen, ich habe mich mit dem Blutbild nochmal befasst aber.. es ergibt für mich keinen Sinn, ich habe noch nie eine derartige Regenerationsfähigkeit gesehen... aber... was seltsam ist, ihr Körper scheint keinerlei eigene Blutzellen zu produzieren ich frage mich wo sie...

Nick unterbricht sie in einer recht aggresieven Tonart welche selbst seine Sekretärin verwundert aufschauen lässt.

sie bekommt Konserven, mehr brauchen sie nicht zu wissen und um direkt klar zu stellen, sie haben Material bekommen das ausreicht um herauszufinden was mit ihr los ist, also tun sie ihren verdammten Job Doc, sie ist kein zu sezierendes Tier einer Versuchsreihe in ihrem Labor, fangen sie an zu arbeiten, oder ich suche jemand anderes für ihren Posten des das kann.

Mit diesen Worten wendet sich Nick von ihr ab und betritt die Empfangshalle und stellt sich in die Reihe des Begrüßungs Komitees.

Auf dem Planeten Stadt des Erweckten

Moave Zidane streift mit ihrem Team durch die Straßen der Hauptstadt, noch immer war es nicht besonders sicher auf dem Planeten, überall gab es noch verstecke und vereinzelte Gruppierungen, die inzwischen auf Guerillataktiken gewechselt hatten und es den Sicherheitstruppen des SPPD nicht gerade leicht machten für Sicherheit und Ordnung zu sorgen, inzwischen war die Zahl der getöteten Officers auf 230 und 421 Verletzte angestiegen.
Moave entging selber nur knapp einem Anschlag als das Versorgungsgebäude des SPPD gesprengt wurde.
Nun wurden die ansträngungen verschärft, ebenso wurden nun auch Granaten ausgegeben, ebenso Transportierte man nun Schwere Bodenfahrzeuge und Kampfjäger auf den Planeten, welche auch für den Weltraum geeignet sind, besonders wurde eine alte neue Entwicklung des SPPD von den Einheiten begrüßt, man griff das Konzept eines Hubschraubers auf, welcher im 20. und 21. Jahrhundert Erfolgreich vom Militär der Vereinigten Staaten von Amerika eingesetzt wurde, als Vorlage nahm man den AH-60 Apache.

Moave bog mit ihrem Team in eine seitenstraße ab, wo sie direkt unter Beschuss genommen wurden, drei Officers waren sofort tot, 2 weitere wurden schwer verletzt, einige Minuten später kam eine Patrouille zur Unterstützung, seit dem eintreffen der SPPD Einheiten war dies der Alltag.

Moave besuchte nach ihrem Dienst verletzte Officers und zog sich dann in ihr Quartier in der weiträumig abgesicherten Koloniezentrale zurück...
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BeitragThema: Re: Nocturnii RPG Chronologie   Mi Mai 26, 2010 2:10 pm

10.04.2009 17:30

Feuer bringt nur wieder Feuer hervor!

Feuer
Schreiende Menschen, hektisch umherhastende Gestalten die nur als Umrisse im wallenden Qualm auftauchen und wieder verschwinden. Hier und da dringt der helle metallische Klang von Klingen, die aufeinanderprallen, durch das Rauschen und Knacken.
Feuer, überall um ihn herum&.
Er bewegt sich mit übernatürlicher Geschwindigkeit durch das Chaos aus Rauch, Flammen und Krieg.
Sein Heim steht in Flammen, Erinnerungen aus Jahrhunderten werden ein Raub des Feuersturms den die Menschen ihn ihrem Wahn entfacht haben.
Aber all diese Empfindungen verblassen angesichts der Angst.
Sie muss noch irgendwo hier sein, in dem Chaos und auf ihn warten.
Er sieht wie die Jäger durch die Tür ihres Gemaches brechen und wird von einem Sterbenden am Bein gepackt und fällt&
Er stemmt sich mit beiden Armen vom Boden ab und hört&.
Einen SCHREI!!!!


Der Harlekin öffnet die Augen und setzt sich auf. Seine behandschuhten Hände zittern unkontrolliert bis er sie durch pure Willenskraft zur Räson bringt.
Der Blick seiner goldfarbenen Augen wandert durch die Ahnengruft des Clans Morio.
Gleitet über hunderte von Stasisgrüften hinweg, die den großen Komplex füllen der in kürzester Zeit in den Fels gegraben wurde. Wesentlich länger hatte es gedauert die Grüfte von den Schiffen hier herunter zu transferieren.
Innerhalb jedes Einzelnen der unzähligen steinernen Sarkophage befand sich eine komplizierte technische Apparatur. Und in jeder dieser Maschinen schlief ein Vorfahr seines Clans, durch den Druck der Jahrhunderte auf seinen Geist in eine Art Koma gefallen, welches die Nocturnii als Starre bezeichnen.

Nicht Tod aber auch nicht in der Lage sich zu Bewegen oder zu Ernähren waren Sie in ihrer Gedankenwelt gefangen und wurden von Ihren Nachfahren in diesen Stasisgrüften mit Nährstoffen versorgt.
Immer in der Erwartung, dass sie sich eines Tages wieder erheben um in der Welt zu leben die ihre Kinder ihnen bereitet haben. So hielten es die Nocturnii seit hunderten von Jahren, seit sie damals ihre Weltenschiff bemannt hatten. Und bis zum heutigen Tag
Die Ahnen waren heilig! Und ehrfürchtig baten die Nocturnii um ihren Segen vor wichtigen Entscheidungen und besonderen Anlässen.
Der Blick des Harlekin wanderte zurück und heftete sich auf das Wappen, welches auf der größten Gruft, in der Mitte des gigantischen Raumes prangte.
Ein verschnörkeltes F auf rotgelben Grund vor zwei gekreuzten Speeren.

Das Wappen von Ferdinand von Drak, dem Ahnherren des Clans Morio und der Quelle des Genmaterials aus dem der Harlekin entstanden war. Außerdem, wie der Harlekin vor nicht allzu langer Zeit feststellte, die Quelle der psychischen Abnormität seines Clans.

Vor weniger als hundert Jahren hatte das Reinblut der Morio einmal mehr eine Stimme in seinem Kopf gehört die nach ihm rief.
Diese Stimme jedoch war anders als seine sonstigen Begleiter im Geiste und er konnte ihr nicht widerstehen und befolgte ihre Befehle ohne zu zögern.

Der Harlekin schüttelte den Kopf und lauschte dem Klingeln der Schellen an seiner Kopfbedeckung.
Wie überrascht er gewesen war, als die Stimme ihn in die Ahnengruft führte und befahl vor der Gruft des Ahnherren zu knien. Als seine Knie zum ersten Mal den Boden vor der Gruft berührten wurde die Stimme lauter und zwang ihn nahezu in die Gedanken des Ahnen einzutauchen.
So etwas jedoch war bei Androhung von Annihilation verboten! Einen der Ältesten zu berühren körperlich ebenso wie geistlich. Doch die Stimme wurde immer lauter und so fügte sich das Reinblut schließlich seinem Schicksal.
Visionen von Feuer und Tod brachen über den Nocturnii herein und er brach vor der Gruft zusammen, unfähig den Sturm von Empfindungen und Bildern zu ertragen.

Als er viele Stunden später erwachte und schon an einen Traum glaubte, fand er Worte die in seinen Geist gemeißelt worden waren und die zu lesen er nur unter großer Anstrengung im Stande war.

Diese Erfahrung und die Botschaft hatten ihn verändert, die Stimmen fürchteten sich nun vor ihm, so dass er in der Lage war sie zurechtzuweisen und für sich arbeiten zu lassen.
Noch schwerer trug allerdings die Erkenntnis, die Erkenntnis von Zusammenhängen die sich über Jahrtausende erstreckten.
Der Ahnherr war für immer in seinen Erinnerungen an den Fall seiner Familie gefangen. Sekunde um Sekunde durchlebte er in seiner Gedankenwelt diese Stunden des Feuers, seine Agonie strahlt über die geistige Verbindung zu seinen Nachfahren und versehrt ihren Geist. Unbewusst litten sie, zusammen mit ihrem Vorfahren.

Doch nun gab es ihn! Er, der Harlekin, war seinem Ahn im Geiste ähnlich genug um nicht durch den direkten Kontakt sofort zu Grunde gerichtet zu werden.
Nun war er sein Instrument, der Vollstrecker des Willens seines Herrn.
Und gerade hatte er einen weiteren Auftrag erhalten, der den Plan seines Meisters weiter vorantreiben würde.
Der Harlekin verzog den Mund zu einem gesichtszerteilenden Grinsen und erhob sich. Während er den langen Korridor entlangtänzelte konnte er sich das Lachen nicht verkneifen.
Er liebte diesen Auftrag, denn er hatte mit dem Tod zu tun....


Zuletzt von Der Harlekin am Mi Mai 26, 2010 2:12 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Nocturnii RPG Chronologie   Mi Mai 26, 2010 2:11 pm

13.04.2009 20:53

Ohne Titel

ein Mann in der Uniform des Glückspiel Departements Erscheint auf dem Schirm.

Meine Damen und Herren...

Offensichtlich ist hier Diplomatisches Geschick nicht gerade die Stärke der Parteien.. Klingonen.. Romulaner... Herrgott.. die einen drohen mit Rache und trinken noch nen Becher Blutwein, die anderen Reden über die Überlegenheit des Romulanischen Intellekts...

Klären sie das doch auf dem Schlachtfeld, und nicht im Blutweinfass, der anderen Partei würde ich das selbe sagen, wenn sie sich ne ordentliche Prügelei gönnen, lesen sie schließlich auch kein Buch dabei, so viel zu dem Intellekt.

und nun schlagen sie sich endlich die Köpfe ein, sie versauen durch ihr Gelaber noch die Quoten.

Momentan setzen 40 % der Bevölkerung der Tricker Kolonien auf die Klingonen, und 60% der Bevölkerung setzten ihr Geld auf den Sieg der Romulaner.

Die Verbindung wird unterbrochen
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BeitragThema: Re: Nocturnii RPG Chronologie   Mi Mai 26, 2010 2:12 pm

17.04.2009 15:54

Konferenz

Ronoh Paradise Prime, Hauptwelt der Tricker Kolonien


Der große Raum war abgedunkelt und dezent geschmückt da er als Ort für eine Begrüßungzeremonie ausgewählt worden war.
Die Versammelten warteten gespannt darauf das sich die Tür am anderen Ende des Raums öffnen würde und der lang erwartete Besuch eintraf.
Nach ungefähr fünfminütiger Wartezeit war es schließlich soweit. Als erstes betraten 10 Servantes in weißen Uniformen den Raum und nahmen eine Spalieraufstellung ein. Anschließend 6 Nocturnii des Clans de Elst'yr in schwarzen Gewändern die ihren Diplomatenstatus anzeigten und letztendlich betrat Valten de Elst'yr flankiert von seinem Adjutanten auf der rechten Seite und Reaper de Morio auf der linken mit raschem Schritt den Teppich des Raumes.
Einer der Nocturnii trat vor und entschuldigte sich im Namen des Crenarchen für die Verspätung. Auf Grund von unerwarteten diplomatischen Verwicklungen war der Sprecher des Weltenverbandes genötigt gewesen einige kurze Gespräche zu führen. Nach der Versicherung der Versammelten das dies durchaus nachvollziehbar war wurde die Zeremonie fortgeführt.

Valten de Elst'yr schritt die Reihe der Dekorierten ab, die das Begrüßungkomitee der Tricker Kolonien bildeten und blickte ausnahmslos jedem von ihnen fest in die Augen bevor er ihren Händedruck erwiderte. Erfreut stellte er fest das ein großteil der Versammelten seinem festen Blick ebenso fest standhielt und nur einige wenige, niederen Ranges, den Kopf senkten und seinem Blick auswichen.
''Offenbar ein ganz passabler Haufen.'', dachte er bei sich und trat anschließend vor den letzten Mann in der Reihe. Er erinnerte sich an das Gesicht seines Gegenübers, aus einem der Dossiers die sein Adjutant für in angefertigt hatte, und verweilte noch einen Augenblick länger bei den Augen Nick Trickers, des Präsidenten der Tricker Kolonien und deren Departements. Dann ergriff er die im dargebotene Hand und erwiderte den festen Druck.
Der Crenarch spürte einen zarten Hauch an seinem Geist und vermeinte auch von den schwach ausgeprägten telepathischen Fähigkeit gelesen zu haben die dieser Mann besaß.
Er grinste, ohne seine anderen Zähne zu offenbaren und trat einen Schritt zurück. Sein Adjutant beendete die Begrüßung durch eine formelle Danksagung.
Präsident Tricker lächelte zurück und wies dann auf einen Korridor der zum Konferenzraum führen würde.
Valten bedeutete ihm voranzugehen und alle Anwesenden folgten in angemessenem Abstand.


Die Konferenz selbst verlief weitgehend ohne besondere Vorkommnisse.
Einzig das Bestehen de Elst'yr's die Aufzeichnungen auf Papier festzuhalten sorgte für einige Verwirrung. Dies versetzte die versammelten Führer der Tricker Kolonien jedoch in die Lage einen von de Elst'yr's Vorträgen zur übermäßigen Anwendung von Technologien im Alltag und der daraus resultierenden Verweichlichung und allgemeiner Unfähigkeit moderner Gesellschaften mitzuerleben.
(Später erfuhr Tricker von dem jungen Nocturnii das de Elst'yr einer der Traditionalisten ihrer Gesellschaft sei und sich seit jeher einigen technischen Errungenschaften verweigere was dazu führte das seine Adjutanten doppelte Arbeit verrichten mussten.)
Darauf folgten allgemeine Themen, den Aufbauhilfefond betreffend und einige andere organisatorische Notwendigkeiten.
Nach den abschließenden Worten und der erfolgreichen Beendigung der Konferenz fand noch ein inoffizieller Empfang statt. Bei dieser Gelegenheit bekamen die Anwesenden die Möglichkeit ins Gespräch zu kommen und schon bald hatten sich einige gemischte Gruppen gebildet und es wurden einige lebhafte Diskussionen geführt.

Als de Elst'yr ansprach das er die neu ernannte Außenministerin vermisse verdunkelte sich Trickers Miene jedoch und er nahm den Crenarchen zur Seite.
Unbemerkt von den Beiden schob sich Reaper, der während der gesamten fünfstündigen Konferenz reglos hinter de Elst'yr an einer Wand gestanden hatte und unbemerkt den Raum observierte, näher in ihre Richtung.
Die Beiden unterhielten sich einige Minuten lang und verließen dann unbemerkt von allen, außer dem Morio, den Raum. Im Abstand von 20 Sekunden folgte der Thanatos-Agent ihnen unauffällig.

....
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